Select Page

Die zweite Herrenmannschaft sorgte im vergangenen Jahr für ein echtes Spektakel: Als ungeschlagener Meister stieg das Team souverän auf. Mit dem Aufstieg ging jedoch auch eine große Veränderung einher – Heili wechselte zur ersten Mannschaft. Als Ausgleich erhielt das Team mit Dicht einen starken Ersatz. Schon vor Saisonbeginn war allen klar, dass die neue Spielklasse eine große Herausforderung werden würde.

Der Auftakt erfolgte im Derby gegen die erste Herrenmannschaft. An diesem Tag avancierte Fee zum Helden: Er schlug sowohl Reiti als auch den pensionierten Jakob. Alle anderen mussten sich ihren Gegnern geschlagen geben. Eine Woche später empfing man Söchtenau – und kassierte eine deutliche 2:8-Niederlage.

Es folgten zwei knappe Partien gegen Eggstätt und Schlossberg-Stephanskirchen, die jeweils mit 4:6 verloren gingen. Dennoch zeigte sich, dass man in der Liga durchaus mithalten konnte. Anfang November platzte dann der Knoten: In einem Spiel voller Fünf-Satz-Krimis bezwang man Babensham klar mit 8:2.

Gegen Haag erkämpfte man ein starkes Unentschieden, und gegen Seeon gelang ein knapper 6:4-Erfolg. Damit hatte das Team bereits mehr Punkte gesammelt, als man sich zu Saisonbeginn ausgerechnet hatte. Doch die Vorrunde war noch nicht vorbei: Gegen Griesstätt setzte es eine herbe 1:9-Niederlage – einzig das Doppel Fee/Helge konnte einen Punkt holen.

In der letzten Spielwoche stand ein Double-Header an. Sowohl gegen Waldkraiburg als auch gegen St. Wolfgang gelang ein verdienter 6:4-Erfolg. Besonders hervorzuheben sind die beiden Fünf-Satz-Siege von Götzi und Fee. Götzi lag bereits 0:2 gegen die Nummer eins von Waldkraiburg zurück, drehte das Spiel aber mit starker Rückhand und dank der Unterstützung der Zuschauer. Fee bewies seine Routine und holte ebenfalls einen wichtigen Sieg. Diese Emotionen nahmen Helge und Dicht mit – und so wurde der Gesamtsieg perfekt gemacht. Auch gegen St. Wolfgang trug die Euphorie zum Erfolg bei.

Wer mitgezählt hat, erkennt: Die zweite Herrenmannschaft holte mehr Punkte als die erste. Mit Tabellenplatz sechs steht man solide da – und wenn die Leistung in der Rückrunde so weitergeht, sollte man mit dem Abstieg nichts zu tun haben.

Bilanz der Vorrunde:

  • Götzi: 7:11
  • Fee: 8:10
  • Helge: 9:9
  • Dicht: 9:11
  • Heili (Ersatz): 2:0
  • Simon (Ersatz): 2:0
  • Heinz (Ersatz): 0:2