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Die vierte Mannschaft startete in ihre Saison und das gleich mit drei Spielen innerhalb einer Woche. Misch ging hochmotiviert in die neue Spielzeit, kassierte aber noch vor dem ersten Ballwechsel den ersten Nackenschlag: Gerhard meldete sich verletzungsbedingt ab. Also musste Ersatz her und kurzerhand wurde bei der fünften Mannschaft ausgeholfen.

Auswärts in Kienberg/Schnaitsee

Zum Saisonauftakt ging es nach Kienberg/Schnaitsee. Bereits in den Doppeln wurde schnell klar, dass an diesem Abend wenig zu holen sein würde. Beide Partien gingen glatt in drei Sätzen an die Gastgeber.

Auch in den Einzeln lief zunächst nicht viel zusammen. Die erste Runde gehörte komplett der Heimmannschaft, drei Begegnungen endeten sogar ohne Satzverlust. Lediglich Flo stemmte sich gegen die drohende Niederlage, kämpfte sich gegen Söll bis in den Entscheidungssatz, musste sich dort aber denkbar knapp mit 11:13 geschlagen geben.

Auch danach blieb das Bild nahezu unverändert. Drei weitere Punkte wanderten an Kienberg/Schnaitsee. Immerhin wollte Misch den Heimweg nicht völlig ohne Erfolgserlebnis antreten. Gegen Söll bewies er starke Nerven und sicherte sich im fünften Satz den Ehrenpunkt.

Als wäre die 1:9-Niederlage nicht schon bitter genug, folgte nach Spielende die nächste Hiobsbotschaft: In Kienberg/Schnaitsee gibt es keinen Wirt. Da dachten sich die Wasserburger: Erst die Klatsche kassieren und dann nicht einmal den Frust wegdiskutieren können? Also ging es zurück in die Heimat, wo man sich beim Jujhar wieder mit der Welt versöhnte.

Heimspiel gegen Halfing

Zum ersten Heimspiel empfing man den Aufsteiger aus Halfing. Nachdem zu Wochenbeginn bereits Stefan aus der Fünften ausgeholfen hatte, wurden diesmal Dominik und Michi in den Dienst der Vierten berufen.

Der Abend begann deutlich erfreulicher. Misch und Flo setzten sich in vier Sätzen gegen Zeitler und Rohr durch. Noch spannender machten es Dominik und Michi gegen Mayer und Flemming. Mit etwas Wut im Bauch (mehr dazu im anderen Bericht) entwickelte sich ein echter Krimi über fünf Sätze. Das bessere Ende hatten die Wasserburger, die den Entscheidungssatz mit 11:9 für sich entschieden.

Anschließend legte die Vierte so richtig los. Misch ließ Zeitler beim 3:0 keine Chance. Flo hatte gegen Mayer etwas mehr Arbeit, bewies aber seine Klasse und gewann mit 3:1.

Für das Comeback des Abends sorgte Dominik. Nach zwei knappen Satzverlusten gegen Rohr schien er bereits auf der Verliererstraße zu sein. Einmal wurde die Halle akustisch neu eingeordnet, danach drehte er die Partie komplett und gewann den fünften Satz deutlich mit 11:5. Michi machte es gegen Flemming deutlich ruhiger und erledigte seine Aufgabe souverän in drei Sätzen.

Auch im zweiten Durchgang blieb Wasserburg auf dem Gaspedal. Misch besiegte Mayer mit 3:1, Flo rang Zeitler ebenfalls mit 3:1 nieder. Dominik ließ Flemming beim 3:0 keine Chance und Michi spielte den letzten Punkt gegen Rohr scheinbar mühelos nach Hause.

Auf eine 1:9-Niederlage folgte also ein 10:0-Kantersieg. Das musste natürlich gefeiert werden. Gemeinsam mit Ehrengast Gerhard traf man sich beim Jujhar. Auch die sechste Mannschaft war mit ihren Gästen vor Ort, doch die Vierte bewies einmal mehr ihre legendäre Ausdauer und verließ als letzte Mannschaft das Lokal. Ganz im Sinne von Captain Misch.

Auswärts in Gars

Zum Abschluss der intensiven Woche ging es nach Gars ins heilige Kloster Au.

Gleich zu Beginn lieferten sich Misch und Flo mit Wimmer und Jegl einen echten Fünf-Satz-Krimi. Die Gastgeber hatten jedoch das bessere Ende für sich und gewannen den Entscheidungssatz mit 11:7. Weniger erfolgreich verlief der Auftakt für Sepp und Dominik, die gegen Geidobler und Wimmer mit 1:3 unterlagen.

In den Einzeln erwischte Flo gegen Johann Wimmer einen schwierigen Start und musste sich dem erfahrenen Gegner mit 1:3 geschlagen geben. Misch sorgte dagegen für den Ausgleich und rang Jegl in einem weiteren Fünf-Satz-Match mit 11:8 im Entscheidungssatz nieder.

Auch Dominik durfte über die volle Distanz gehen. Gegen Geidobler bewies er starke Nerven und gewann den letzten Satz mit 11:6. Sepp machte es ebenfalls spannend, zog gegen Josef Wimmer jedoch nach einem engen Schlagabtausch mit 11:13 im fünften Satz den Kürzeren.

Der zweite Durchgang begann direkt mit dem nächsten Krimi. Misch forderte Johann Wimmer heraus, musste sich diesmal aber mit 8:11 im Entscheidungssatz geschlagen geben. Flo fand gegen Jegl kein Mittel und verlor in drei Sätzen. Sepp hielt die Wasserburger Hoffnung mit einem Vier-Satz-Erfolg gegen Geidobler am Leben, ehe Dominik gegen Josef Wimmer trotz guter Leistung in vier engen Sätzen unterlag.

Auch nach dem dritten Spiel der Woche wurde eine Tradition gepflegt: Natürlich ging es wieder in voller Besetzung zum Wirt. Was die anschließende Teamquote betrifft, hält die Vierte weiterhin souverän die Fahne hoch.

Bericht: D. Weinzierl