Nach dem erfolgreichen Auftreten in der Spielklasse A im vergangenen Jahr wollte die erste Herrenmannschaft auch in dieser Saison an die guten Leistungen anknüpfen. Allerdings gab es Veränderungen im Line-Up: Wasserburgs langjährige Nummer eins, Jakob, legte seinen Schläger nieder. Diese Lücke mussten Reiti und Samson auffangen. Unterstützung kam durch den aufstrebenden Paul, der sich jedoch zunächst an das höhere Niveau gewöhnen musste.
Die Saison begann mit dem Derby gegen die zweite Herrenmannschaft, die im Vorjahr souverän aufgestiegen war. Jakob ließ es sich nicht nehmen, noch einmal mitzuwirken – und er konnte gegen Götzi einen wichtigen Sieg einfahren. An diesem Tag war zudem Fee in überragender Form: Er gewann beide Einzel und schlug dabei sogar Reiti.
Nach diesem Auftakterfolg folgte jedoch der erste Dämpfer: Gegen St. Wolfgang setzte es eine Niederlage, und gegen Seeon erlebte man beinahe ein Debakel – beide Heimspiele gingen verloren. Besonders gegen Seeon war der Start katastrophal: Beide Doppel und alle vier Einzel der ersten Runde wurden abgegeben. Zwar konnte man in der zweiten Runde alle vier Einzel gewinnen, doch dies war nur Ergebniskosmetik.
An Halloween erkämpfte man auswärts ein Unentschieden gegen Griesstätt. Samson war im Oktober angeschlagen, verpasste zwei wichtige Spiele und verlor die Partien, in denen er antrat. Nach dem Remis hoffte man auf eine Trendwende, doch gegen Babensham folgte die nächste Niederlage. Immerhin konnte Samson hier seinen ersten Sieg verbuchen.
Im November gelang endlich wieder ein Erfolg gegen Waldkraiburg. Zudem erkämpfte man zwei wichtige Unentschieden gegen Söchtenau und Haag – beide Teams sind stark, wenn sie in Bestbesetzung antreten. Samson fand langsam besser ins Spiel und konnte einige Siege einfahren, wenngleich weniger als er selbst nach seinem Titelgewinn als Stadtmeister erwartet hatte.
Im Endspurt musste man sich Eggstätt geschlagen geben und verlor unglücklich mit 4:6 gegen Schlossberg-Stephanskirchen. Besonders Heili ließ stark nach: Nach gutem Saisonstart konnte er seine Form nicht halten. Reiti und Paul versuchten, die entstandenen Lücken zu schließen, doch die Schwankungen von Samson und Heili waren nicht vollständig auszugleichen.
So steht die Mannschaft nach der Vorrunde auf einem wenig erfreulichen Platz acht – nur einen Rang über dem ersten Abstiegsplatz. In der Rückrunde muss eine deutliche Leistungssteigerung her. Der Redaktion wurde zugetragen, dass über eine mögliche Rückkehr von Jakob nachgedacht wird, um die Mannschaft zu stabilisieren.
Bilanz der Vorrunde:
- Reiti: 11:9
- Samson: 6:10
- Paul: 12:6
- Heili: 7:13
- Jakob (Ersatz): 1:1
- Fee (Ersatz): 2:2