Herren 1
Die Erste gewann ihr Auswärtsspiel in St. Wolfgang mit 7:3 und zeigte dabei eine geschlossene Mannschaftsleistung. Bei den Gastgebern fehlte weiterhin Spitzenspieler Moser sowie der erkrankte Zacherl, wodurch die Ersatzspieler nicht mit Heili und Paul mithalten konnten – sichere Punkte im hinteren Paarkreuz waren die Folge. Für den in Elternzeit befindlichen Samson rückte Jakob ins Team und lieferte einen gewohnt verlässlichen Auftritt.
Den sportlichen Höhepunkt setzte Reiti, der in der zweiten Einzelrunde einen 0:2-Rückstand drehte: Bei 4:7 im Entscheidungssatz nahm er eine Auszeit und gewann den Satz noch 11:7 – bereits zum zweiten Mal in Folge gelang ihm dieses Kunststück bei exakt diesem Spielstand. Am Ende stand ein verdienter Auswärtserfolg, der die starke Form der Ersten unterstreicht.
Herren 2
Die Zweite feierte im Heimspiel gegen den SV Seeon einen klaren und stimmungsvollen 9:1-Erfolg – ein Abend, an dem die Mannschaft nicht nur Punkte, sondern auch Selbstvertrauen und Erleichterung erntete. Die Partie nahm früh Fahrt auf: die Doppel legten den Grundstein, als Götzi und Dicht ihr Doppel souverän mit 3:0 gewannen und Fee und Helge sich in einem dramatischen Fünfsatz-Match durchsetzten. Diese beiden Erfolge sorgten für die nötige Energie in der Halle und setzten den Ton für den weiteren Verlauf.
In den Einzeln zeigte Götzi eine beeindruckende Konstanz und holte zwei wichtige Siege, unter anderem gegen Felix Rohde und Roland Eberle, während Dicht mit fehlerarmen Auftritten ebenfalls zweimal punktete. Fee musste sich zunächst in einem engen Fünfsatz-Duell geschlagen geben, zeigte aber Charakter und gewann sein zweites Einzel. Helge bestätigte seine Form mit einem weiteren Punkt; insgesamt präsentierte sich das Team in allen Paarkreuzen abgeklärt, konzentriert und entschlossen.
Mit diesem deutlichen Heimsieg war der Jubel groß: durch den Erfolg konnte die Zweite den sicheren Nichtabstieg in dieser Saison feiern – ein verdienter Lohn für konstante Leistungen über die gesamte Spielzeit.
Herren 3
Die Dritte feierte im Heimspiel gegen den TSV Schnaitsee einen klaren 8:2-Erfolg und sicherte sich damit den Klassenerhalt — ein Abend, an dem Kampfgeist und Teamstärke zusammenkamen.
Die Begegnung begann verheißungsvoll: Die Doppel legten den Grundstein, wobei das zweite Doppel aus Syli und Gerhard mit einem dramatischen Fünfsatz-Sieg den Ton angab und der Mannschaft früh Selbstvertrauen schenkte. Simon zeigte sich in starker Form und gewann das erste Einzel, während sein Bruder Jonas mit einem souveränen Auftritt in der zweiten Runde ebenfalls Akzente setzte. Beide verloren nur gegen den Topspieler Isele. Syli und Gerhard trugen mit guten Leistungen weitere vier Punkte bei und sorgten dafür, dass Schnaitsee nie wirklich zurück ins Spiel fand. Besonders bemerkenswert war die Ruhe, mit der die Mannschaft die knappen Phasen meisterte – beide Fünf-Satz-Spiele konnten nervenstark ins Ziel gebracht werden.
Der Sieg war mehr als nur ein weiterer Punkt auf dem Konto: Er öffnete der Dritten die Tür zum Klassenerhalt. Zwar musste man anschließend noch auf die übrigen Ergebnisse der Liga hoffen, doch diese spielten den Wasserburgern in die Karten – und am Ende durfte der Verbleib in der Bezirksklasse B gefeiert werden. Ein verdienter Lohn für eine Saison, in der die Mannschaft nie aufgegeben hat.
Herren 4
Die Vierte verabschiedete sich mit einem kämpferischen 7:3-Sieg gegen Soyen III aus der Saison, doch als Vorletzter steht der Abstieg fest. Nach zwei verlorenen Doppeln zeigte das Team Moral: Misch und Gerhard brachten Wasserburg zurück ins Spiel, Dominik sorgte mit seinem Sieg für Stabilität, und Vali glänzte mit zwei Einzelerfolgen. Für ihn war es zudem der dritte Saisoneinsatz – und damit die Erfüllung einer Wette, die ihm beim nächsten Hüttenausflug die Zeche erspart.
Trotz des Abstiegs war es ein würdiger Abschluss: Die Mannschaft verließ die Halle mit erhobenem Haupt und dem sicheren Gefühl, bis zum letzten Ballwechsel alles gegeben zu haben.
Herren 5
Die Fünfte musste im Heimspiel gegen Eiselfing II eine bittere 2:8-Niederlage hinnehmen – und damit auch das Ende aller Aufstiegsträume. Mit einem Sieg hätte die Mannschaft noch einmal oben angreifen können, doch an diesem Abend lief zu wenig zusammen, um die Chance festzuhalten. Schon in den Doppeln zeigte sich, wie eng die Partie werden würde: Stefan / Miche eröffneten stark und holten mit 3:1 den ersten Punkt, während Vroni / Heinz in drei Sätzen unterlagen.
In den Einzeln kämpfte Wasserburg tapfer, doch Eiselfing erwies sich als zu stabil. Stefan und Miche mussten sich jeweils in drei bzw. vier Sätzen geschlagen geben, Vroni und Heinz konnten ihre Gegner zwar phasenweise unter Druck setzen, aber nur Heinz gelang es, mit einem klaren 3:0-Erfolg noch einmal zu punkten. Viele Sätze waren umkämpft, einige gingen unglücklich verloren – und so kippte die Begegnung immer weiter zugunsten der Eiselfinger.
Am Ende stand ein Ergebnis, das härter aussieht, als der Spielverlauf war. Doch sportlich bleibt die Erkenntnis: Die Fünfte hat ihre Chance auf den Aufstieg an diesem Abend aus der Hand gegeben. Trotz der Enttäuschung zeigte die Mannschaft Einsatz und Moral – und genau darauf lässt sich in der kommenden Saison wieder aufbauen.
Bericht M. Reitberger