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Vier Wochen lang lieferten sich Reiti, Dicht und Jakob ein Patt an der Spitze. Nun hat sich das Gleichgewicht erstmals verschoben. Während die Konkurrenz kurz blinzelte, nutzte Jakob die Gelegenheit und setzte sich alleine auf Platz eins. Von einer Vorentscheidung kann natürlich keine Rede sein, aber wer die Tabelle aktuell von oben betrachtet, genießt zweifellos den schönsten Ausblick der Liga.

Die Verfolger sind allerdings noch längst nicht abgeschüttelt. Dicht und Reiti halten weiterhin Kontakt zur Spitze und wissen genau: Im Managerspiel kann sich das Bild schneller ändern, als ein Spieler einen überraschenden Sieg gegen einen Favoriten einfährt. Ein starkes Wochenende genügt oft, um mehrere Plätze gutzumachen.

Für den größten Gesprächsstoff sorgen inzwischen jedoch weniger die Manager als ihre Kader. Immer deutlicher zeigt sich, wer beim Saisonstart das richtige Gespür bewiesen hat. An Jakob Heindl führt weiterhin kein Weg vorbei. Wer den aktuellen Top-Punktesammler nicht im Team hat, muss an anderer Stelle echte Wunder vollbringen. Ähnliches gilt für Markus Reitberger und Simon Witten, die sich zunehmend als das Fundament vieler erfolgreicher Mannschaften erweisen. Man könnte fast meinen, manche Teams werden nicht von sechs Spielern getragen, sondern von drei.

Während die großen Namen ihre Pflicht erfüllen, wächst an anderer Stelle eine neue Fanbewegung heran. Michael Gurt entwickelt sich immer mehr zum Kultspieler dieser Saison. Für schmales Budget verpflichtet, liefert er Punkte wie ein deutlich teurerer Star. Die Preis-Leistungs-Wertung dürfte inzwischen sein zweites Wohnzimmer sein. Wer ihn früh ins Team geholt hat, erzählt das vermutlich bei jeder passenden und unpassenden Gelegenheit.

Auch Michael Siegl, Dominik Weinzierl und Veronika Amann machen ihren Managern weiterhin viel Freude. Solche Spieler sind es, die am Saisonende oft den Unterschied ausmachen. Schließlich kann jeder einen Spitzenmann aufstellen. Die wahre Kunst besteht darin, die versteckten Schätze zu finden, bevor sie jeder kennt.

Spannend bleibt vor allem das dicht gedrängte Mittelfeld. Dort reicht bereits eine starke Woche, um mehrere Plätze nach oben zu klettern und plötzlich wieder von der Spitzengruppe zu träumen. Die Saison hat inzwischen ihre ersten Favoriten hervorgebracht, doch die endgültige Hierarchie ist noch längst nicht geschrieben.

Oder anders gesagt: Jakob sitzt momentan auf dem Managerthron. Die Konkurrenz hat den Stuhl aber bereits fest im Blick. Und spätestens die nächste Spielwoche wird zeigen, ob daraus eine echte Regentschaft wird oder nur ein kurzer Besuch an der Sonne.

Spannende Details und Statistiken findet ihr wie immer hier.