In der Ruhe liegt die Kraft
Die „Dritte“ hat wie immer geringe Ziele, doch eigentlich hat man sich als Dritter des letzten Jahres weiter verstärkt
Die Spieler:
Die Daten:
| Liga: | 2. Kreisliga Nord |
| Saisonziel: | Offiziell der Nichtabstieg – inoffiziell das vordere Mittelfeld |
| Vergangene Saison: | 3. Platz von 10 Mannschaften (Details, Bericht) |
| Abgänge: | Christian Wolf (SV DJK Griesstätt), Markus Kloo (4. Mannschaft) |
| Zugänge: | Franz Amann, Stefan Rothmeier (beide 2. Mannschaft) |
| Durchschnittsalter: | 52,7 Jahre |
| Aktuelle Ergebnisse: | Tabelle |
Das Interview mit dem Mannschaftsführer:
Wie lautet das Saisonziel und wer sind die stärksten Konkurrenten dabei?
Helge Wilker: Wie jedes Jahr, heißt unser Saisonziel nicht absteigen. Da wir aber im Vergleich zu anderen Mannschaften, viel stärker sind, denke ich, dass wir bei Vollzähligkeit im vorderen Feld mit spielen werden.
Wer sind die stärksten Konkurrenten dabei?
HW: Zu den Favoriten zählen Babensham, FT Rosenheim, Prutting, aber auch andere Vereine können uns ärgern, wenn es bei uns nicht so läuft.
Durch die ganzen Umstrukturierungen hat sich die Aufstellung verändert. Ist die Mannschaft stärker als letztes Jahr?
HW: Wir waren letztes Jahr auch stark und wenn unsere Neuzugänge (Amann und Rothmeier) ihre Stärke ausspielen, dann sind wir stärker.
Gibt es Verletzte zu beklagen und befindet sich jemand bereits in einer beeindruckenden Frühform?
HW: War erst am Dienstag im Training und konnte nichts feststellen. Meistens hatten wir ja vorher ein internes Turnier, wo man schon sehen konnte, wer in Form ist.
Wo lagen letzte Saison die Schwächen, was muss noch besser werden?
HW: In der dritten Mannschaft gibt es keine Schwächen und was soll man besser machen? Jeder Mann ist zuverlässig und Geselligkeit steht an erster Stelle. So was bezeichne ich als harmonisch!
Ist das Team heuer ehrgeiziger als in den vergangenen Jahren?
HW: Wie kommst Du auf solch einen Gedanken? Wir wollen nur spielen, weil wir Spaß daran haben. Ja und die Aufstiegkandidaten ärgern, aber aufsteigen, da glaube ich besteht kein Interesse. Schau Dir unsere Gegner an, dann weißt Du wie weit wir nur fahren müssen.
Die Analyse:
Nach der starken vergangenen Saison und weiteren Verstärkungen aus der zweiten Mannschaft gilt die „Dritte“ als natürlicher Anwärter auf die vorderen Ränge der Tabelle. Dass das Team um den neuen Mannschaftsführer Helge Wilker als einiges der wenigen in Wasserburg trotzdem nicht mit dem Aufstieg kokettiert, hängt zwar einerseits an der durchaus starken Konkurrenz. Andererseit ist die Mannschaft aber auch seit Jahren dafür bekannt sportlich eher weniger ehrgeizig zu sein und mehr das Gesellige in den Vordergrund zu stellen – ein durchaus sympathischer Zug in Zeiten in denen einige Spieler beinahe alles nach ihrer im Internet nachzulesenden Bilanz ausrichten.
Sportlich ist mit so einer Einstellung allerdings nur wenig Staat zu machen, es sei denn man wird in etwa genauso unerwartet ganz nach oben gespült wie es in Teilen der vergangenen Spielzeit der Fall war. Vielleicht würde dann ja der ein oder andere doch noch Blut lecken …






