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Ankündigung Pokalkracher

Die Erste spielt nach dem 5:3 Sieg gegen Grassau nun am 13.01.2017 um 20:30 Uhr gegen Riedering. Der Gegner spielte im letzten Jahr noch in der Landesliga und dürfte wohl einer der stärksten Konkurrenten um den Titel sein. Wasserburg spielt vermutlich in Bestbesetzung Gartner, Heindl und Aß gegen den ehemaligen Verein des Starspieler und Nummer 1 aus Wasserburg Andy Gartner. Wir würden uns über viele Zuschauer freuen.

Zwischenbilanz: Tiefen und wenig Höhen

Nachdem die vergangene Saison mit den Aufstiegen der Zweiten und Dritten überaus erfolgreich verlief, war es realistisch, dass es heuer vor allem darum gehen musste, die jeweilige Klasse zu halten.

Erfreuliche Ausnahme einer eher mäßigen Vorrunde ist die 4te Mannschaft in der 4ten KL. Sie liegt souverän an der Spitze und der Aufstieg ist dem Team, wenn man diese Leistung bis zum Ende hält, kaum noch zu nehmen. Nur im allerletzten Spiel der Vorrunde leistete sie sich eine knappe, und eher unnötige 7:9 Niederlage gegen den Nachbarn aus Babensham. Überagende Bilanzen weisen Thomas Götz mit 12:1, Kilian Schumacher mit 11:0 und Neuzugang Jeffrey Sarwuan mit 9:0 auf.

Auch die 5te schlägt sich wacker in derselben Liga auf einem achtbaren 8ten Mittelfeldplatz mit schon 6 Zählern.

Ganz schwer wird es für das Team der Dritten in der 2ten KL. Sie liegt mit nur einem Sieg auf dem drittletzten Rang. Allerdings ließ man bei 3 denkbar knappen Niederlagen mögliche Punkte liegen. Nun hofft man vor allem darauf, da heuer nur ein Team direkt absteigt, dass man entweder 3tletzter wird oder zumindest den Relegationsplatz erreichen und so vielleicht doch noch die Klasse halten kann. Immerhin konnte man im letzten Spiel ein Unentschieden gegen Halfing erzwingen und dies trotz des Fehlens der Nr. 2 Thomas Daniel. Damit liegt man immerhin aktuell auf einem Nichtabstiegsrang.

Auch die Zweite erwischte einen denkbar schlechten Start in die 1te KL. In zwei von 4 Spielen trennte man sich unentschieden, obwohl hier Siege möglich waren und die andere zwei gingen verloren. Erst gegen Ende der Vorrunde konnte man in einem denkwürdigen Nachbarschaftsduell den TSV Babensham mit 9:7 niederringen. Einen Tag später ging man dagegen nahezu sang- und klanglos in Prien mit 2: 9 unter. Dafür konnte man im letzten Spiel fast schon sensationell den Mitaufsteiger Griesstätt mit 9:2 bezwingen, womit man einen großen Satz nach oben auf Platz fünf der Tabelle machte.

Nun hat man bereits 8 Zähler auf dem Konto und die Hoffnung, dass in der Rückrunde alles noch besser wird. Denn die Mannschaft hatte die gesamte Vorrunde mit allerlei Verletzungssorgen zu kämpfen, die das überraschend schlechte Abschneiden zumindest teilweise erklären. Dabei hat die Zweite durchaus das Potential, in dieser sehr starken Liga sich im oberen Mittelfeld zu platzieren. Eine sehr gute Vorrunde spielte Maxi Aß im vorderen bärenstarken Paarkreuz. Ebenfalls überzeugend und mental stark im hinteren Paarkreuz Johannes Unterberger.

Zufriedenstellend verlief die Vorrunde für die 1te Mannschaft in der 3ten Bezirksliga. Dort liegt man auf einem noch sicheren Mittelfeldrang, allerdings nur 2 Punkte vom Relegationsplatz entfernt. Aus einer kompakten Mannschaftsleistung ragt die Nr. 2 Andi Gartner heraus, der im vorderen Paarkreuz nervenstark zu überzeugen wusste. Auch Ergänzungsspieler Markus Reitberger konnte überzeugen und blieb bei seinen 2 Einsätzen ohne Niederlage.

Die einzig noch verbliebene Jugendmannschaft liegt in der 3ten KL auf einem ordentlichen 6ten Rang, wird aber wohl mit dem Aufstieg nichts mehr zu tun haben. Hier weist Thomas Huber mit 12:2 eine sehr gute Bilanz auf.

Insgesamt kann man wohl diese Saison 2016/17 bisher als eine Phase des Übergangs und der Konsolidierung ansehen mit ein wenig mehr Tiefen als Höhen nach den Höhenflügen der vergangenen Saison. Erfreulich der Trainingsfleiß nebst einer Reihe von Gastspielern, die für ein wenig Abwechslung im alltäglichen Betrieb sorgen. Auch erfreulich die Rückkehr zur Rückrunde von Ivan Maticic, der damit die Dritte verstärken könnte.

Bei den Stadtmeisterschaften siegte souverän ein überzeugender Maxi Aß vor Andi Gartner, der in der Vorrunde sogar eine überraschende Niederlage gegen Thomas Daniel einstecken musste. Bei der Jugend siegte ebenfalls souverän Philipp Mähnert, der in dieser Saison eine erfreuliche Entwicklung genommen hat.

Matthias Oesterheld

Wasserburger I: Wieder nur ein Unentschieden für die Babos aus Wasserburg

Am vergangen Freitag reiste die Wasserburger Erste nach Eggstätt zu ihrem zweiten Auswärtsspiel an. Voller Tatendrang und Motivation wollte man endlich mal wieder zeigen wer die Babos sind.

In eiskalter Halle startete man gut in die Partien. Sowohl das Einser- mit Andy/Kili als auch das Dreierdoppel Samson/Fé zeigten eine überzeugende Leistung. Auch Jakob und Michi spielten gut, mussten sich aber im fünften Satz geschlagen geben.

In den folgenden Einzeln zerlegt Andy seinen Gegner Angerl mit 3:0, Jakob fand immer noch nicht zu seiner gewohnten Leistung zurück und verlor erneut. Samson zeigte wer den Swag hat, rettete die ersten beiden Sätze in der Verlängerung und holte den Punkt für Wasserburg. Michl konnte an seine hervorragende Form der letzten Woche nicht anknüpfen und tanzte einen Niveaulimbo gegen einen starken Kallabinski. Aber das hintere Paarkreuz holte wie gewohnt mal wieder zwei Punkte. Somit hatten die Wasserburger bereits eine Führung von 6:3 erspielt und wollten den Sack zu machen.

Die folgende Serie für die Gegner dämpfte die frühe Hoffnung auf zwei verdiente Punkte. Jakob musste sich im fünften und Andy sogar bereits nach dem dritten Satz geschlagen geben. Michl entfernte sich beinahe von seinem Niveaulimbo, konnte das Spiel im Fünften aber nicht für sich entscheiden. Erst Samson holte wieder einen Punkt für Wasserburg, nachdem ihm sein Gegner Kallabinski im fünften Satz vier Punkte durch Fehlangaben und extremen Leichtsinnsfehlern schenkte. Immer noch fehlten zwei weitere Punkte für den Sieg. Fè lieferte seinen gewohnten Beitrag leider nicht und ließ die ersten Hungrigen stöhnen. Die Uhr zeigte zu diesem Zeitpunkt bereits circa 23:30 Uhr. Dank unserer „optimal“ gewählten Aufstellung mussten auch noch zwei vollständige Spiele ausgehalten werden.

Kili holte im letzten Einzel den entscheidenden Punkt für ein Unentschieden. Im Schlussdoppel musste er sich zusammen mit dem Andy im fünften Satz geschlagen geben. Mit einem Unentschieden durften sich die Wasserburger und die Eggstätter um 00:15 Uhr endlich in die Duschen vorrücken.

Fazit: Mit einem Endergebnis von 8:8 konnten wir leider nur bedingt als Babos überzeugen. Einzelne Spieler werden diesen Titel leider abgeben und sich erst wieder in den folgenden Spielen verdienen müssen.

Samson Kröff

Wasserburg 1 gegen Traunstein

Partien, die 8:8 Unentschieden enden kann man unterschiedlich bewerten. Entweder man steht bis ganz zum Ende an der Platte um am Ende mit dem Gefühl aus der Halle zu gehen, die fast sicheren zwei Punkte verschenkt zu haben, die einem unumstritten zugestanden hätten oder man kommt mit geschwollener Brust in die Umkleidekabine, da man im letzten Moment dem starken Gegner doch noch einen Punkt abknöpfen konnte. Das Unentschieden der ersten Herrenmannschaft am 14.10. gegen Traunstein zählt wohl eher zu ersterer Sorte, obwohl man gegen die Gegner letzte Saison keinen einzigen Punkt holen konnte.

Der Spielstart verlief grundsätzlich nach Plan, im Doppel konnten Andi und Kilian das vermeintlich leichteste Spiel souverän mit 3:0 gewinnen, Jakob und Michael hatten gegen das Einserdoppel der Gegner nicht einmal satzgewinnmäßig etwas zu melden und auch Samson und Fé mussten sich im Dreierdoppel mit 0:3 geschlagen geben. Mit leichtem Rückstand ging es so in die Einzelrunden. Im vorderen Paarkreuz war die Marschroute klar. So galt es die Nummer Zwei der Traunsteiner unbedingt zu schlagen und gegen den starken Einser der Gegner ein gutes Spiel zu zeigen. Der Plan ging auf, denn  Jakob gewann klar und Andi zeigte Gegen den Einser ein wirklich gutes Spiel, wurde im fünften Satz aber nicht belohnt. Auch im mittleren Paarkreuz konnte der Rückstand von einem Punkt gehalten werden. Sowohl Michael als auch Samson zeigten gute Leistungen, was Michael einen klaren Sieg und Samson eine etwas unglückliche Niederlage bescherte. Dass man sich auf das hintere Paarkreuz in Form von Fé und Kilian verlassen kann wurde in Traunstein wieder deutlich, denn beide gewannen ihr Spiel einmal klar (Fé) und einmal knapp (Kili) und konnten so zum ersten Mal für die Führung an diesem Abend sorgen. Andi, Jakob, Michael und Samson sorgten für keine große Spielstandentwicklung, denn Andi gewann, Jakob verlor, Michael gewann und Samson verlor. So hätten Fé und Kilian beim Stand von 7:6 dem Spiel durch zwei Siege ein Ende bereiten können und die Vorzeichen standen dabei in keinem Fall schlecht, denn Kilian gewann souverän und Fé hatte nach einem Abwehrspieler in der ersten Runde mit einem Angriffsspieler als Gegner nun die taktisch leichtere Aufgabe. Leider fand er jedoch nur selten richtig ins Spiel und musste sich mit 1:3 geschlagen geben. Beim Stand von 8:7 ging es also ins Schlussdoppel, in dem Andi und Kilian nicht viel ausrichten konnten und mit 0:3 verloren. So stand am Ende das 8:8 Unentschieden, mit dem man eben nur halb zufrieden war. Den sympathischen Traunsteiner kann man es irgendwie aber auch gönnen!

Jakob Heindl

Wasserburger I: Intensiver Start in die Saison

Gleich zu Beginn der Saison 16/17 durfte die erste Herrenmannschaft der Tischtennisabteilung Wasserburg sowohl am Freitag, als auch am Samstag ihre Gäste in der heimischen Halle begrüßen.

Freitags stand die Partie gegen die sympathischen jungen Burschen aus Oberteisendorf an. Die Wasserburger konnten immerhin ein vollständig antretendes Team aufweisen. Michi stand jedoch aufgrund seines Auslandaufenthaltes in London das erste Mal seit einem Jahr an der Platte. Auch Kilian zeigte seinen gewohnten Trainingsfleiß. Diese Vorzeichen deuteten bereits auf „a schware Partie“ hin.

Die Doppelbegegnungen starteten sehr bescheiden für Wasserburg. Jakob und Michi mussten sich 3:0 gegen Gimpel/Gruber geschlagen geben. Auch Andy und Kili wurden in einem hart umkämpften Fünfsatzspiel von Mukherjee/Steinhardt bezwungen. Allein Samson und Fee gelang ein gelungener Saisonauftakt gegen Hesse/Hunklinger mit 3:0.

Im Anschluss knüpfte Jakob an diese Leistung an und sorgte immerhin kurzzeitig für den Ausgleich. Andy zeigte ein ordentliches Spiel, konnte im fünften Satz jedoch den Sack nicht zu machen. Michi gewann überraschend den ersten Satz, brach dann leider ein und verlor 3:1. Samson spielte wie eine Achterbahn. Mal ging es aufwärts und mal ging es abwärts. Am Ende fuhr er den Wagen jedoch an die Wand. Auch Fee und Kili mussten sich bedauerlicherweise geschlagen geben. Somit zeigte der Spielstand nach den ersten neun Partien, dass den Gästen lediglich zwei weitere Punkte für ihren Sieg fehlten. Jakob verschenkte, nach einem schön anzusehenden Spiel gegen Mukherjee, gleich den ersten davon. Andy betrieb immerhin Ergebniskosmetik und verteidigte einen möglichen Gesamtpunkt für die Tabelle. Michi machte diesen Plan im Anschluss mit einer klaren Niederlage zunichte.

Am Ende konnten die Oberteisendorfer in Wasserburg einen verdienten 9:3-Sieg einfahren. Für Wasserburg war dies nicht der erwünschte gelungene Start in die Saison.

Im Anschluss zeigte sich auch in der Wirtwertung wieder wer an diesem Abend punkten konnte. Das wasserburger Dreierdoppel Fee und Samson und die vier jungen und motivierten Oberteisendorfer verweilten bis um 2 Uhr gemütlich beim Sanftl in Eiselfing.

 

Am darauffolgenden Samstag durfte die Erste die Gäste aus Feldkirchen begrüßen. Unsere Nummer 1 Jakob war leider aufgrund einer Hochzeit abwesend. Trotzdem wollten die wasserburger Burschen die ersten Punkte der Saison holen und engagierten als klasse Ersatz Markus Reiti Reitberger. Nach anfänglicher Verzögerung, da um 20 nach 8 immer noch zwei Feldkirchner fehlten, beschloss man dennoch mit den Doppeln 1 und 3 zu starten.

Andy und Kili zeigten, dass sie dem Posten des Einserdoppels würdig sind und rasierten ihre Gegner Schnitzenbaumer M./Lunz mit 3:0. Aufgrund der personellen Änderung im eigenen Team wurden die Doppel umgestellt. Als Dreierdoppel wurden die jungen wilden Samson und Markus auf ihre Gegner losgelassen und erledigten ihren Job souverän mit 3:1. Michi und Fee agierten als Opferdoppel und mussten sich gegen die nachgereisten Feldkirchner Mayer/Aigner geschlagen geben.

Die folgenden Einzelpartien starteten aus wasserburger Sicht mehr schlecht als recht. Andy unterlag nach einer 2:0-Führung und vergebenen Satzbällen im dritten Satz Martin Schnitzenbaumer. Michi, der wegen der Abwesenheit von Jakob in das vordere Paarkreuz rutschte, zeigte eine hervorragende Leistung, aber musste sich ebenfalls im fünften Satz geschlagen geben. Gegen aller Erwartungen lag die wasserburger Erste mit 2:3 zurück.

Glücklicherweise konnte in den folgenden fünf Spielen der Spieß gedreht werden. Das mittlere Paarkreuz mit Samson und Fee lieferte starke Begegnungen gegen die Feldkirchner Aigner und Meixner und gewannen jeweils mit 3:1. Kili benötigte lediglich drei Sätze um Lunz zu schlagen. Markus brauchte zwei Sätze zum Einspielen gegen einen krumm agierenden Schnitzenbaumer Georg. Die folgenden drei Sätze gingen jedoch auf sein Konto. Somit wurde aus einem 2:3-Rückstand eine 5:3-Führung.

Andy baute die Führung aus und gewann im fünften Satz klar mit 11:3. Michi verlor bedauerlicherweise auch sein zweites Einzel. Samson machte es besser und ließ seinem Gegner Meixner wenig Chancen auf einen Sieg. Die darauffolgende Partie wurde einstimmig zum Spiel des Abends gekürt. Fee kämpfte gegen einen grandios spielenden jungen Aigner und musste sich nach einer sehr ausgeglichenen Partie im Fünften Satz mit 10:12 geschlagen geben. Auch Kili gelang es nicht den Sack gegen den unangenehm spielenden Georg Schnitzenbaumer für Wasserburg zu zumachen. Doch auf Aushilfsspieler Markus Reiti Reitberger war Verlass. Er ließ seinem Gegner Lunz keine Chance und holte den Gesamtsieg für Wasserburg.

Am Ende steht ein knapper Sieg mit 9:5 und somit die ersten zwei Punkte in der Tabelle für Wasserburg.

Das Erfolgsduo Samson und Markus musste sich im Anschluss leider frühzeitig verabschieden, da der Geburtstag eines Freundes anstand. Entsprechend blieb dem Autor jeglicher Ausgang der Wirtwertung verwehrt.

 

Samson Kröff